Etikette à la carte - souverän
bei Tisch
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| Der Begriff "Etiquétte"
wurde im 17. Jahrhundert am Hofe Ludwigs des XIV. geprägt. |
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als Instrument der "Rang"-Ordnung im damals gewaltigen Hofstaat
gedacht, bildete sich daraus der Ursprung der teilweise noch heute gültigen
europäischen Umgangsformen. |
| Fürst von Metternich
gelang es, anwesende Staatsmänner in eine gewisse Reihung bzw. Ordnung
zu bringen. Davon abgeleitet sind die aktuellen Empfehlungen zum Grüßen,
Begrüßen und Vorstellen. |
| Und Adolf Freiherr
von Knigge, der fälschlicherweise als Urvater heutiger Etiketteregeln
bezeichnet wird, gibt in seinen Werken wertvolle und bis heute noch aktuelle
Tipps zum friedvollen und harmonischen Miteinander. |
| Um das bereits vorhandene
Wissen zu erneuern bzw. zu vertiefen konnten die Wirtschaftsjunioren Coburg
die bereits im Kreis bekannte Imagetrainerin Eva Ruppert in der Goldenen
Traube zu einer Art "Workshop Etikette" willkommen heißen. |

Frau Ruppert (dritte von links) erläutert den nicht immer einfachen
Umgang mit diversen Bestecken, Gläsern und verschiedenen Speisen. |
Frau Ruppert ließ die Junioren
teilhaben an ihrem breiten Wissen um die richtigen Umgangsformen und ihrer
reichen Erfahrung auf gesellschaftlichem Parkett - ob es um das Verhalten
vor dem Essen bei und mit einem Gläschen Aperitif und einem gepflegten
Small Talk geht oder das Handling außergewöhnlicher, exotischer
Speisen, die im heutigen internationalen Geschäftsleben gerne angeboten
und verzehrt werden. |
Frau Ruppert vermittelte
eindrucksvoll, dass Essen und Trinken
mehr als nur Nahrungsaufnahme ist. Es kann eine Möglichkeit sein,
in gemütlicher und entspannter Atmosphäre zu kommunizieren.
Moderne Umgangsformen sind kein Rückfall in längst Vergangenes,
sondern verlangen aktuelle Formen angepasst an neue geschäftliche
und gesellschaftliche Werte. |
| (Unsere Wirtschaft
3/2003, S. 25) |
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Eva Ruppert. Training & Coaching – 08.04.2003
http://www.eva-ruppert.de |