Kompetent in Kleidung und Kommunikation
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| Tipps und Tricks rund
um das Thema Dress Codes und Umgangsformen. |
| "Der erste Eindruck
zählt. Auf das Visuelle kommt es an. Deshalb ist die richtige Kleidung
so wichtig", sagt Imageberaterin Eva Ruppert. Ein Umstand, der auch
schon unseren steinzeitlichen Vorfahren bekannt war, obwohl jene kleidungsmäßig
noch recht dürftig durch die Gegend liefen. "Im ersten Augenblick
läuft bei uns eine Art Raster als visuelle Orientierung ab. Wir entscheiden,
wer Feind oder Freund ist." Eine Phase, die rein nonverbal sei. "Und
in der wir nicht die Möglichkeit haben, mit Worten zu überzeugen.
Deshalb ist Kleidung wichtig", erklärt Eva Ruppert, die seit neun
Jahren als Expertin für Personal und Professional Image deutschlandweit
mittelständische Unternehmen und Konzerne berät. Von den Mitarbeitern
bis zur Chefetage. Ihre Erfahrungen sowie Tipps und Tricks präsentierte
Ruppert Ende November zehn im Hauptstudium Studierenden der Otto-Friedrich-Universität.
Bei einem Workshop für die optimale Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch,
der vom Hochschulteam Oberfranken des Arbeitsamtes Bamberg organisiert wurde.
Unter dem Titel "Dress Codes und moderne Umgangsformen" zeigte
Eva Ruppert dabei die größten Fehler hinsichtlich Kleiderwahl
und Verhaltensweisen auf. Und von denen gibt es genügend. "Natürlich
geht es bei ganz einfachen Dingen los. Wenn man beispielsweise am nächsten
Tag eine Geschäftspräsentation hat, dann sollte man nicht am Tag
vorher Knoblauch essen." |
| Was noch recht nachvollziehbar
klingt, wird jedoch schnell komplexer. Vor allem im Bereich der Kleidung.
Zwar gibt es gerade in Geschäftsbereichen, wie dem Finanzsektor, internationale
Dresscodes, doch wie soll man sich entscheiden, wenn man die Wahl zwischen
einem Anzug oder einer Kombination hat. Für Eva Ruppert ein klarer
Fall. "Die Kleiderwahl sollte immer Standort und Branchen orientiert
sein. Am besten erkundigen sich die Bewerber bereits im Vorfeld über
etwaige Kleiderordnungen im Unternehmen". Grundsätzlich gilt für
Bewerbungsgespräche: keine allzu grellen Farben und keine unruhigen
Muster und Schnitte, die in sich nicht stimmig sind, Außerdem sollte
die Bekleidung passgenau sein, am besten wie maßgeschneidert, damit
nicht gerade unvorteilhaft gepolsterte Körperregionen zu sehen sind.
Und auch bei der Krawatte zum Hemd gibt es einiges zu beachten. So signalisiert
eine braune Krawatte samt beigem Hemd Unflexibilität. |
"Natürlich
ersetzt die Kleidung bei einem Vorstellungsgespräch nicht das Fachwissen.
Aber, wenn es zwei gleich qualifizierte Kandidaten gibt, dann entscheidet
sich der Chef mit Sicherheit für den besser gekleideten. Ganz besonders
wichtig sind dabei auch die Schuhe. Denn Kleider machen Leute, Schuhe
Persönlichkeiten" sagt Ruppert.
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| Die sieben männlichen
und drei weiblichen Teilnehmer ihres Workshops entließ die Imageberaterin,
die bei ihren Beratungen soziologische, kommunikationswissenschaftliche
und gedächtnispsychologische Erkenntnisse integriert, an diesem Abend
sozusagen mit einem ganzen Kleiderschrank voll neuer Anregungen zur persönlichen
Stilfindung, Körperbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Besonders
wichtig: in Freizeit oder Jogginghose sollte man nie zu einem Bewerbungsgespräch
gehen, "Das hinterlässt keinen Gedächtniseindruck, sondern
ist ein totaler Schuss in den Ofen". |
| Wer mehr über
die richtige Selbstpräsentation erfahren will, dem sei Eva Rupperts Buch "Das perfekte Business Outfit" empfohlen, das im Januar in
den Buchhandel kommt. |
| (Universität Bamberg, uni.doc
7/2002, S. 14) |
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Eva Ruppert. Training & Coaching – 08.04.2003
http://www.eva-ruppert.de |