Richtig benehmen – Ein Cocktailkleid gehört in jeden gut sortieren Kleiderschrank

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Coburg (dpa/gms) – Unter einem „Cocktailkleid“ wird ein knielanges feminines Kostüm verstanden, das meist zu eher formellen Gelegenheiten getragen wird. Bekannt gemacht hat es Coco Chanel in den Fünfziger Jahren. „Mögliche Anlässe sind eine Ballettaufführung, ein festliches Dinner, eine Theaterpremiere, ein Empfang am Abend oder auch eine festliche Party mit Geschäftsfreunden“, zählt Image-Beraterin Eva Ruppert aus Coburg auf.

Meist verrät ein Kleidervermerk in der Einladung, welche Garderobe erwartet wird. Ruppert: „Dieser beschränkt sich zwar stets auf den Herrn, lässt aber Rückschlüsse auf die gewünschte Damengarderobe zu.“ Wenn von „Black Tie“ die Rede sei, der Mann also im schwarzen Smoking mit schwarzer Schleife zu erscheinen hat, sei die Frau im dunklen Cocktailkleid oder auch im Hosenanzug in weich fließenden Stoffen passend gekleidet. Ruppert: „Ein gut verarbeitetes ‚little black dress’ gilt als Paradebeispiel zeitloser Eleganz. Es passt fast immer und gehört deshalb in jeden gut sortierten Kleiderschrank.“ Bei legeren Sommerfesten unter freiem Himmel dürfe ein Cocktailkleid aber ruhig auch einmal in Farben schwelgen.

dpa/gms fr

(dpa 2007– zur Veröffentlichung in deutschen Medien auf Basis eines telefonischen Interviews mit Eva Ruppert)
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