Coburg (dpa/gms)
– Je brauner, desto besser ist schon aus gesundheitlichen
Gründen eine überholte Zielvorgabe für Sonnenbadende.
Der Bräunungsgrad kann aber auch als eine Frage der
Eleganz betrachtet werden: «Wenn es um einen Teint
geht, der frisch und gepflegt wirkt, sollten Sie die Sommerbräune
vom Alter und der Beschaffenheit der Haut abhängig
machen», rät Imageberaterin Eva
Ruppert aus Coburg.
So könne eine jugendliche Frau mit glatter Haut ohne Fältchen
mit sehr dunklem Teint attraktiv und elegant aussehen, während
es bei einer Frau mit Falten und geringerer Spannkraft der Haut
vermutlich einige Nuancen heller sein sollten. Ruppert: «Je
dunkler die Haut ist, umso tiefer erscheinen Unebenheiten wie Falten
oder Augenringe.» Die Expertin erinnert an den blassen Geisha-Look
in Japan: «Er entstand aus dem Wunsch heraus, faltenlose und
ebenmäßige Gesichter zu kreieren. Je heller die Haut,
umso stärker die Reflexion des Lichtes und umso geringer die
Betonung von Unebenheiten.»
dpa/gms fr |