Richtig benehmen – Dreitagebart ist im Berufsalltag eine heikle Wahl

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Coburg (dpa/gms) – Wenige Bartmoden sind so umstritten wie der Dreitagebart. Die einen finden den Kompromiss zwischen glatt rasiert und Vollbart maskulin und weltmännisch, die anderen einfach nur ungepflegt und unmodern. Unabhängig von solchen persönlichen Vorlieben gibt Imageberaterin Eva Ruppert aus Coburg zu bedenken: «Die Gefahr beim Dreitagebart liegt darin, dass er je nach Bartwuchs oftmals aussieht, als ob der Träger lediglich keine Zeit hatte oder ihm es nicht Wert war, sich "ordentlich" zu rasieren.» Statt als modisches Statement werde der Stoppellook dann als Nachlässigkeit, Zeichen für schlechtes Zeitmanagement oder gar als Respektlosigkeit ausgelegt – mit negativen Image-Folgen für den Träger. Im beruflichen Alltag ist er für Ruppert deshalb eine heikle Wahl.

dpa/gms fr

(dpa 2006 – zur Veröffentlichung in deutschen Medien auf Basis eines telefonischen Interviews mit Eva Ruppert)
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