Richtig benehmen – Ungeliebte Gaben: Entweder sofort ablehnen oder gar nicht

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Coburg (dpa/gms) – Großmütter und Tanten schicken mitunter mit den besten Absichten Jahr für Jahr Kekse oder Pralinen, die keiner wirklich mag. «Entweder sagt man gleich beim ersten Mal etwas, oder man steckt fortan in der Klemme», warnt Image-Beraterin Eva Ruppert aus Coburg. Sie rät davon ab, erst nach dem dritten oder vierten Mal aktiv zu werden und wohlmeinenden Verwandten mitzuteilen: «Du, eigentlich mögen wir gar keine Schokoladenkekse.» Das habe einen Gesichtsverlust zur Folge, der auf jeden Fall erspart werden sollte. Eva Ruppert: «Ich persönlich würde bei solchen Kleinigkeiten nie etwas sagen, sondern der oder dem Schenkenden die Freude lassen und zusehen, ob nicht ein Nachbarskind eine Schwäche für Schokoladenplätzchen hat.»

gms/dpa fr

(dpa - zur Veröffentlichung in deutschen Medien auf Basis eines telefonischen Interviews mit Eva Ruppert)
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