Coburg (dpa/gms) – Als Gast sollte man die Ausdauer und Geduld seines Gastgebers nicht überstrapazieren – ganz nach dem alten Motto: «Wenn es am schönsten ist, sollte man gehen.» Eine gute Faustregel für eine Dinnereinladung ist, den Abschied eine viertel bis halbe Stunde nach dem Espresso oder Digestif einzuleiten. Es sei denn, der Gastgeber ist nach wie vor in munterer Stimmung und bietet weitere Getränke an. «Meist hilft ein bisschen Sensibilität in der Abschätzung des richtigen Moments« findet Eva Ruppert. Wenn der Redefluss des Gastgebers in der letzten halben Stunde deutlich dünner geworden ist, dann sei es definitiv Zeit zu gehen.
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