Coburg (dpa/gms) - Verspätungen zu einer Einladung sollten möglichst
früh mitgeteilt werden. "Wer erkennt, dass das Wetter oder die
Verkehrslage die Ankunft vermutlich verzögern werden, sollte den Gastgeber
gleich mit einem kurzen Anruf vorwarnen", rät Image-Beraterin
Eva Ruppert aus Coburg. Dann könne sich dieser zum Beispiel bei den
Essenvorbereitungen rechtzeitig darauf einstellen.
Je nach Veranstaltung gibt es verschiedene Toleranzen für leichte
Unpünktlichkeiten. "Bei beruflichen Terminen ist jede Verspätung
verpönt", warnt die Benimmmexpertin. Für eine private Einladung
komme es auf die Vereinbarung an: "Wenn sie für Punkt acht Uhr
ausgesprochen wurde, sollte man schon anrufen, wenn man sich nur um wenige
Minuten verspätet." Wenn es "gegen acht" hieß,
sei der Spielraum größer: "Zehn bis 15 Minuten später
sind dann auch noch in Ordnung." gms/dpa fr
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