„Knigge“ | Mit Höflichkeit und Hilfsbereitschaft kommt man leichter durchs Leben. Das vermittelte kürzlich ein Workshop.
Benimmregeln? Klingt ganz schön altmodisch. Dabei kommt gutes Benehmen nie aus der Mode. Niemand ist perfekt, aber ein paar gute Tipps helfen schnell, sowohl mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen besser auszukommen. So leitete Eva Ruppert kürzlich ehrenamtlich einen Workshop in den Räumen des „Blauen Kreuzes“ in Coburg. Seminarziel war es, Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien zu zeigen, dass das Zusammenleben von Erwachsenen und Jugendlichen, aber auch von Jugendlichen untereinander viel leichter und schöner wird, wenn man höflich und freundlich miteinander umgeht. Und dass Höflichkeit und Hilfsbereitschaft kein Zeichen von Schwäche, sondern im Gegenteil ein Signal der eigenen Stärke ist.
Mit Hilfe von Filmsequenzen, gedreht mit Jugendlichen des Arnold-Gymnasiums in Neustadt, in denen falsches Verhalten beim Date in der Eisdiele, beim Flirt in der Jugend-Disco, beim Benutzen von Handys und beim ersten Besuch bei den Eltern der Freundin oder des Freundes, nachgestellt wurden, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, eigens Verhalten zu hinterfragen und neue „Spielregeln“ für diese Lebenssituationen selbst aufzustellen.
Höflichkeit ist keine Schwäche – im Gegenteil. Wer sich an bestimmte Benimmregeln hält, hat weniger Probleme im Leben, war das Fazit des Workshops für Jugendliche unter Leitung von Eva Ruppert.
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